Fr, 25.02.2022

Erst Sturm, dann Regen und jetzt Hochwasser

Schon am 17.02.2022 und mit dem ersten Sturmtief ging es für die Helfer des Technischen Hilfswerk (THW) aus dem Ortsverband (OV) Ratzeburg los.

Zur Unterstützung ging es nach Mölln. Dort kam es zu einem Sturmschaden am Dach eines Einfamilienhauses und es wurden dort von den eingesetzten Kräften Sicherungsarbeiten vorgenommen.

Weiter ging es gleich in der nächsten Nacht. Das zweite Sturmtief zog mit Regen und ordentlich Wind über Norddeutschland und wütete in der Nacht vom 17. auf den 18.02.2022 auch im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Gegen Mitternacht rückte die Bergungs- und die Fachgruppe Notinstandsetzung/Notversorgung sowie der LKW Ladekran der Fachgruppe Wassergefahren des THW OV Ratzeburg zur Unterstützung der Feuerwehren zu zahlreichen Bäumen auf den Straßen, abgerissenen Dachteilen, umherfliegenden Plakaten und umgestürzten Baustellenabsperrungen aus.
Nach mehr als sechs Stunden waren die Arbeiten aber auch die eingesetzten Helfer erledigt. Die Bäume waren zersägt, die Straßen wieder frei und die Gefahren beseitigt oder gesichert.

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es schon am Sonntag, den 20.02.2022 weiter.
Aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage kam es zu lokalen Hochwassern und Überflutungen. Jetzt hieß es Sandsäcke befüllen und verbauen.
Auch wieder gemeinsam mit der Feuerwehr wurde unglaublich viel Sand in Säcke gefüllt, zugeschnürt und schließlich gestapelt.
Nach einem Tag mit Schwielen an den Händen und langen Armen ging es am frühen Abend dieses Sonntags auch noch in die kleine Gemeinde Gudow östlich von Mölln.
Dort drohte eine Wohnsiedlung zu überfluten. Dort wurden die gerade es fertig gepackten Sandsäcke direkt wieder verbaut und so die Häuser vor den Wassermassen geschützt.

Ein Ende dieser Einsatzserie ist noch nicht absehbar.
Am Dienstag, den 22.02.2022 hieß es wieder den ganzen Tag Sachsäcke packen, damit die verbrauchten Reserven wieder aufgefüllt werden und ab Mittwoch, den 23.02.2022 wurden die Maschinisten der Hochleistungspumpe des OV Mölln durch zwei fachkundige Helfer in Niendorf an der Ostsee abgelöst.

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